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  • ''Verpiss dich mit deinem Scheiß-Rolli!'' II

    Hier geht's zum Teil I.

    Die Polizei lässt sich nicht schnell finden. Schon sehe ich die Mitarbeiter der Deutsche Bahn. Vom weiten sehen die fast gleich aus wie die Polizei, mit deren Uniformen. Sie überwachen den Bahnhof. Ich erzähle von dem Problem mit den Taxifahrern.
    'Dafür sind wir nicht zuständig.', lautet die Antwort. 'Wir beschäftigen uns nur mit dem was passiert innerhalb vom Bahnhof.'

    Ich gehe wieder raus. Gerade in dem Moment kommt die Polizei angefahren. 'So ein Glück!', denk'ich mir.
    Während ein ganz junger Polizist aussteigt, sage ich zu ihm: 'Ich brauche Ihre Hilfe!'
    Der Jungemann schaut mich etwas komisch an.
    Nachdem ich ihm erzählt habe darüber, wie die Taxifahrer mich nicht mitnehmen wollen, zuckt er mit den Schultern.
    'Müssen die auch nicht. Ein Taxi ist wie jeder andere Laden. Nicht jeder der reinkommt, muss geholfen werden.'
    Ich muss gestehen, dass dies eine Neuigkeit ist für mich. Bis dahin war ich überzeugt davon, ein Taxifahrer darf nur Leute verweigern die betrunken sind. Oder aggressiv.

    Der Polizist begleitet mich zurück zu den Taxi's. Er spricht laut als er fragt, ob einer so nett sei, mich einfach mitzunehmen. Einige Fahrer melden sich. Nur wenige Minuten später sitze ich im Taxi. Der Fahrer – den ich vorher nicht gesehen habe – möchte gerne wissen was passiert ist. Ich erzähle.
    Dazu sagt er: 'Es ist alles nicht mehr so wie es mal war.'

    Am nächsten Morgen entscheide ich mich dazu, mit der U-Bahn zum Bahnhof zu fahren. Die Schnauze voll von Taxifahrern, sehe ich dass auf dem Marienplatz es zwei unterschiedliche Linien gibt. Weil ich aber nicht weiß, welche Linie Richtung Bahnhof geht, frage ich einen älteren Herr. Als ich etwas später mit der U-Bahn unterwegs bin, informiere ich mich ob diese Linie wirklich Richtung Hauptbahnhof fährt. Anscheinend ist es aber nicht der Fall. Beim nächsten Station steige ich wieder aus, um und gehe zurück. Diesmal aber, in die richtige Richtung.

    Kurze Zeit später bin ich am Stuttgarter Hauptbahnhof. Dort gibt's ein Schild zum Aufzug. Der Aufzug aber, ist außer Betrief. Dies steht zumindest auf einem Schild geschrieben, gleich neben dem Aufzug. Ich drucke auf die Tasten. Man weiß ja nie. Vielleicht geht er mittlerweile wieder. Gleichzeitig frage ich mich, wie ich aus der U-Bahn Station wieder rauskomme, sollte der Aufzug nicht gehen. Der Aufzug aber funktioniert. Das heißt, ich sehe wie er rauf und runter geht. Die Türe aber, öffnen sich nicht. Gleich neben der Tür, hängt ein Aufkleber mit darauf eine Notrufnummer.
    Ich rufe an und sage, dass ich im Rollstuhl sitze. Und dass der Aufzug halt nicht geht. Und ob es vielleicht noch ein weiterer Aufzug gibt.
    'Nä, den gibt's nicht.', antwortet mir ein Mann. 'Können Sie nicht mit der Treppe?'
    Ich erkläre ihm, dass ich keine Beine mehr habe.
    'Das einzige was ich Ihnen sozusagen anbieten kann: steigen Sie neu ein und gehen Sie bis zur nächsten Station. Dort steigen Sie wieder aus. Anschließend nehmen Sie die U-Bahn zürück Richtung Hauptbahnhof. Weil an der anderen Seite geht der Aufzug schon.'

    Obwohl mir nicht wirklich danach ist, verstehe ich dass ich keine andere Wahl habe. Als ich die nächste Station erreiche, stellt sich heraus, dass es dort überhaupt kein Aufzug gibt! Noch eine Station weiter also. Dort gibt's ein Aufzug. Und der funktioniert.

    Einige Minuten später fährt die U-Bahn rein, Richtung Bahnhof. Diesmal aber ist der Distanz zwischen Bahnsteig und Wagen schon arg groß. Das werde ich wohl nicht alleine schaffen. Kein Problem, so denke ich mir. Weil ich weiß, dort wo es ein Aufzug gibt, hat der Fahrer eine Rampe dabei. Ich melde mich vorne beim Fahrer. Der Mann öffnet das Fenster und fragt was los ist. Ich sage ihm dass ich die Rampe brauche, damit ich einsteigen kann.
    'Das kann ich nicht machen. Ich hatte vor kurzem einen Bandschreiben Vorfall.', sagt er. Einfach so.
    Ich staune. Wieso fährt dieser Mann diese Linie, wenn er körperlich nicht in der Lage ist, Leute mit einer Mobilitätseinschränkung zu helfen? Das ist wohl Teil seiner Arbeit, so scheint es mir.
    'Warte bitte, bis die nächste U-Bahn kommt. Oder frag halt jemanden.', sagt der Mann, und schließt das Fenster.
    Ich fühle mich etwas im Stich gelassen. Etwas verzweifelt auch. Nur schon deswegen, weil ich weiß, meinen Zug nach Baden-Baden werde ich wohl verpassen. Warten bis die nächste U-Bahn da ist, ist also keine gute Idee. Egal wie kurz oder lange es dauern wird.

    In dem Moment stehen schon einige Passagiere um mich herum. Sie haben das Gespräch mit dem Fahrer mitbekommen und fragen mich, wie sie mir helfen könnten. Ich erkläre denen wie man den Rollstuhl am besten heben kann und wo genau man den anfassen sollte. Nicht dass alle auf einmal versuchen mir zu helfen und meinen Rollstuhl aufheben, und auf einmal hange ich kopfrüber... Aber alles wird gut. Kurz danach sitze ich wieder in der U-Bahn.

    Am Hauptbahnhof schaffe ich es endlich mit dem Aufzug hoch zu gehen. Wenn ich mich melde am DB Schalter, ist der Zug nach Baden-Baden gerade abgefahren. Ich erkläre wieso ich zu spät bin und dass der Aufzug in der U-Bahn Station nicht geht. Und frage, ob ich mit dem nächsten Zug mitfahren darf. Nur gibt's bei meiner Karte eine Zugbindung.
    'Der Aufzug ist nicht unsere Verantwortung.', teilt der Mann am Schalter mit. 'Dazu ist die Gemeinde Stuttgart zuständig.'
    Ich sage dass ich verstehe was er meint. Gleichzeitig aber, zeige ich ihm ein Bild, was ich vorher gemacht habe mit darauf dieses 'Aufzug außer Betrieb' Schild. Der DB Mitarbeiter schaut sich das Bild lange an. Noch bevor er mir mein Telefon zurückgibt, ruft er einen Kollegen an. Nach einem kurzen Telefonat sagt er: ich darf mit, mit dem nächsten Zug. Ohne Zuzahlung.

    Eine kleine Stunde später ist es wohl so weit. In der Zwischenzeit habe ich den Leuten vom SWR in Baden-Baden Bescheid gegeben, dass ich verspätet bin. Der Mann hilft mir an Bord des Zuges.
    'Dem Zugbegleiter habe ich gesagt, dass Sie einen Schein dabei haben für einen frührere Verbindung. Das geht in Ordnung so.'
    Ich danke ihn für seine Unterstützung. Er sagt, er hat es gerne gemacht. Na gut. Anfangs lief es zwar etwas mühsam, aber ich glaube ihm das.

    Etwa zehn Minuten später kommt der Zugbegleiter vorbei. Ich zeige ihn meine Fahrkarte.
    'Dieser Scheint ist aber nicht gültig für diesen Zug.', sagt der Mann und fängt an mir ein Strafzettel zu verteilen.
    Ich seufze tief.
    'Aber ich war zu spät am Bahnhof in Stuttgart, weil der Aufzug hat nicht funktioniert und...', versuche ich ihm zu erklären. 'Und am DB Schalter hat man mir gesagt, man würde Sie informieren darüber, dass ich diese Karte dabei habe!'
    Der Mann, den ich etwa Mitte 30 schätze, schüttelt den Kopf.
    'Keiner hat mir etwas gesagt. Sie müssen den Unterschied zu dem normalen Fahrpreis zahlen. Und dazu einen Zuschlag. Später können Sie sich beschweren bei der Bahn.'
    Ich seufze erneut.
    Dann sage ich: 'Hören Sie mal. Ich zahle überhaupt nichts. Sie können mich bei der nächsten Station einfach rausschmeißen. Ich rufe die 'Bild Zeitung' an, und die 'Stuttgarter Zeitung'. Und auch den SWR. Zufälligerweise bin ich unterwegs zum SWR Studio. Und ich werde allen erzählen, was die DB sich hier leistet, mir gegenüber. Eine Unverschämtheit!'
    Gleichzeig zeige ich ihm das Bild des 'Außer Betrieb' Schildes beim Aufzug in der Stuttgarter U-Bahn. Anscheinend funktioniert es. Der Schaffner sagt, er wird es diesmal durchgehen lassen. Aber beim nächsten Mal, so warnt er mich, bin ich dran.

    Ich kann's immer noch kaum glauben, als ich die Karte und meine Telefon zurück in meine Tasche stecke. In dem moment höre ich die Stimme einer Frau. Sie sitzt an der andere Seite vom Flur.
    'Sind sie Viktor Staudt?'
    Ich schaue hoch und sehe ein freudliches Gesicht einer Jungedame. Sie zeigt mir ihr Tablet, worauf eine Webseite mit dem Umschlag meines Buches.
    'Ich dachte mir schon, als Sie vorher reinkamen, dass Sie es sind. Aber ich war mir nicht sicher. Deswegen habe ich Sie zuerst mal gegoogled.'

    In Karlsruhe muss ich umsteigen. Der Zug ist ein moderner Regionalzug. Das bedeutet, es gibt eine Rampe gleich vorne, damit Rollstuhlfahrer ohne Problem ein- und aussteigen können. Der Schaffner braucht nur den Schlüssel umzudrehen, damit die Rampe von selber rauskommt.
    Noch unterwegs zum Zugwagen, ruft der Zugbegleiter mir entgegen, dass wir die Rampe wohl nicht brauchen werden.
    'Wir schaffen das wolh ohne, oder?!', schreit er laut.
    Ich gehe davon aus, das bedeutet soviel wie: ich habe keine Lust die Rampe rauszuholen. Ich ziehe den Rollstuhl einfach so rein. Egal ob die Räder damit eins abbekommen, sprich: beschädigt werden.

    Lange also brauche ich nicht über seinen Vorschlag nachzudenken. Zwar noch immer voll im Schwung Richung Wagen, antworte ich: 'Ganz und gar nicht. Ich möchte gerne die Rampe verwenden. Die ist dafür gemacht worden, vermute ich mal.'
    Schweigend und etwas sauer holt der Schaffner die Schlüssel hervor womit er den Schluß umdreht, wonach die Rampe herauskommt, bis zum Bahnsteig.
    Nur wenige Minuten später fährt der Zug ab, Richtung Baden-Baden.

    Unterwegs schaue ich auf meinen Telefon und sehe, dass ich eine Nachricht der DB erhalten habe. 'Für Baden-Baden wurde die Hilfe für morgen abgelehnt. Wir haben alle Möglichkeiten geprüft, Ihre angemeldete Hilfe durchzuführen. Im Anhang finden Sie eine Alternative. Bitte teilen Sie uns mit, ob wir für Sie die Alternative anmelden dürfen. Sie erreichen uns täglich von 6 bis 22 Uhr der per Telefon unter 0180 6 512512 ...'
    Die Telefonnmmuer kann ich aber nicht von meinem italienischen Handy aus anrufen. Zwar habe ich diese sogenannte 'Roaming' Möglichkeit, aber die Servicenummer sind leider nicht inbegriffen.

    Auf dem Bahnhof von Baden-Baden steht der Fahrer vom SWR schon bereit. Er weißt von meiner Verzögerung. Jetzt allerdings haben wir nicht mehr ganz so viel Zeit. Ich muss aber unbedingt zum DB Schalter. Ansonten, so befürchte ich, habe ich morgen keinen Anschluß zum Stuttgarter Flughafen.

    Relativ schnell bin ich dran. Die freundliche Mitarbeiterin ruft sofort die Mobilitätsservice-Zentrale an. Dort wird alles erledigt was reisen mit einer Behinderung anbelangt. Das Gespräch dauert vielleicht nur fünf Minuten. Eine gefühlte Ewigkeit. Draußen am Parkplatz steht der Fahrer vom SWR gleich neben dem Auto. Er schaut mich an. Ich versuche mittels Gebärdensprache ihm zu verstehen zu geben, dass ich auch nichts dafür kann. Und dazu, dass ich mich beeile!
    Die Mitarbeiterin legt den Hörer auf.
    Ich schaue sie an. Ich hoffe, sie hat eine gute Nachricht für mich.
    'Meine Kollegin hat Ihnen eine Email geschickt.', sagt sie.
    Ich gucke sofort auf mein Telefon. Eine Email habe ich aber nicht bekommen. Zumindest nicht nach der Email mit der Stornierung der von mir beantragten Hilfeleistung.
    'Doch. Meine Kollegin hat Ihnen gerade nochmal eine Mail geschickt.', behauptet sie.
    Ich gucke nochmals. Aber wieder finde ich keine neue Email der Mobilitätsservice-Zentrale.
    'Vielleicht können Sie mir sagen was in dieser Email drin steht?', frage ich sie.
    Die erste Schweissperlen kommen auf meinen Stirn.
    Es würden an diesem Abend noch viele folgen.
    Die Frau schaut mich an und sagt: 'Ich weiß nicht, was in der Email drin steht.'
    Jetzt spüre aber wirklich etwas von Verzweiflung. Was soll ich machen? Ich kann hier einfach nicht weg, ohne eine bestätigte Verbindung zum Stuttgarter Flughafen, für morgen. Der Flug geht erst um 19:20 Uhr. Es sollte doch irgendwie möglich seine eine Verbindung zu bekommen, damit ich rechtzeitig am Flughafen eintreffe?

    Dazu kommt: ich weiß, dass die Mobilitätsservice-Zentrale um 22:00 Uhr zumacht. Und diese Hilfeleistung sollte man am besten einen Tag vorher beantragen, damit man sicher ist, dass es klappt. Heute Abend aber, werde ich keine Zeit mehr haben. Weil dann bin ich im SWR Studio. Es ist also jetzt oder nie.
    'Könnten Sie bitte, bitte, noch einmal Ihre Kollegin anrufen?', frage ich.
    Ohne Probleme nimmt die Mitarbeiterin erneut das Telefon. Kurz danach gibt sie mir den Hörer.
    'Vielleicht ist es besser, wenn Sie das gleich selber erledigen.', sagt sie.
    Das scheint mir ein wunderbarer Plan.
    Es kostet alles wieder Zeit, aber im Endeffekt klappt's. Ich habe eine Reservierung für den Zug, morgen ab Baden-Baden Richtung Stuttgart Flughafen.

    'Die Fahrt ins Hotel wird wohl etwas länger dauern wie normalerweise der Fall ist.', sagt der Fahrer als ich neben ihm im Auto sitze. 'Da gibt's momentan überal diese Baustellen. Eine Umleitung gibt's nicht wirklich. Ist alles auch schon voll.'
    Ich schaue auf die Uhr. Ich habe noch genau zwanzig Minuten Zeit, bevor ich mich im Studio melden sollte.
    'Ich möchte nur gerne kurz duschen, meine Zähne putzen und mich rasieren. Das war's.', murmele ich.
    Der Fahrer sagt dass das alles keine Problem ist. Er kann mir sogar zehn Minuten extra geben. So ein Glück!

    Kaum in meinem Zimmer (das Hotel 5 Sterne!), gehe ich sofort ins Bad. Die Dusche ist zwar barrierefrei, nur gibt's keinen Stuhl. Genauso wenig gibt's ein Klappsitz. Witzig: aller Wahrscheinlichkeit nach, hat es irgendwann schon einen Klappsitz gegeben. Weil die Löcher in der Wand, dort wo mal die Schrauben waren, sind deutlich sichtbar.
    Ich rufe an bei der Rezeption und bitte um einen Stuhl für unter der Dusche. Etwas aus Plastik oder so. Kurz danach wird an die Tür geklopft. Dort steht ein Mitarbeiter des Hotels. In seinen Händen hält er etwas fest was aussieht wie ein vergrößerter Weinkühler.
    'Ich konnte auf die Schnelle nicht etwas anderes finden.' sagt er. Es hört sich entschuldigend an. 'Aber hiermit kommen Sie vielleicht schon zurecht?'

    Weil ich eigentlich überhaupt keine Zeit mehr habe, nehme ich den Weinkühler und mache die Tür zu. Den Kühler stelle ich auf den Boden. Der wird mir natürlich gar nichst bringen. Schlussendlich kann ich mich nur auf den Boden setzte, unter der Dusche. Fast kommen mir die Träne. Kurz überleg ich mir ernsthaft, das ganze für heute Abend abzusagen. Aber ich weiß, die Leute im Studio warten auf mich. Und sie können auch nichts dafür. Wenn ich jetzt anrufe und absage, wird das alles nur noch schlimmer.
    Kaum eine Viertelstunde später bin ich wieder unten beim Empfang. Geduscht und rasiert. Und die Zähne habe ich auch noch putzen können.

    Am nächsten Morgen begleitet eine Mitarbeiterin der DB mich bis zum Gleis wo der Zug nach Karslruhe abfahren wird. Weil der Aufzug am Bahnhof von Baden-Baden ganz am Ende vom Bahnsteig ist, spazieren wir eine kleine Strecke hin und wieder zurück. Das heißt: die Frau spaziert. Ich fahre. Als wir endlich dort angekommen sind, wo der Zugwagen mit der Rampe anhalten sollte, klingelt bei ihr das Telefon. Nachdem sie aufgelegt hat, schaut sie mich an und sagt: 'Tut mir Leid. Aber der Zug kommt jetzt auf dem anderen Gleis rein. Wir müssen also nochmal zurück.'
    Ich krieg die Krise. Was soll das jetzt? Das wird doch wohl heute nicht eine Wiederholung von gestern? Wielange wird dieser Murphy sein Gesetz noch gelten lassen?

    Der Umstieg in Karlsruhe nach Stuttgart geht ohne Probleme. Ich stelle meine Tasche auf den Boden bevor ich mich selber aus meinem Rollstuhl raus, auf den Sitzplatz umsetzen möchte. Dann sehe ich die nette, freundliche junge Dame die gestern ebenso bei mir im Zug saß.
    'Unglaublich!', klingt es von beiden Seiten fast gleichzeitig.
    Die Fahrt nach Stuttgart geht wie am Schnürchen. Wir quatschen einfach ohne Pause. Angeblich haben wir uns viel zu erzählen.
    Bevor ich in Stuttgart aussteige, gebe ich ihr meine Email Adresse. Ein paar Tage wird sie mir eine Nachricht schicken. Eine neue Freundschaft ist geboren.